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Topspeed Racing: Amtsgericht Ulm – Insolvenztabelle

 

Nun habe ich per Post dieses Dokument erhalten… Nützen wird das wohl nichts.

Der Gutschein hat mich übrigens Fr. 398.- gekostet, nach Umrechnung habe ich ca. 350.- Euro angegeben. (Zum Heutigen Kurs komme ich auf 322.- Euro).

Der Insolvenzverwalter kommt auf 297.53 Euro, keine Ahnung was für einen Währungsrechner da verwendet wird.

Achja, auf dem besagten Gutschein steht eigentlich: “Wert: 1067.- CHF” :p

Amtsgericht_Ulm

 

 

TopSpeedRacing Insolvenzverfahren – Berichtstermin

In zwei Tagen ist es soweit:

Der Berichtstermin findet am 14.11.2013, 11.45 Uhr, statt. Der Prüfungstermin wurde ebenfalls auf den 14.11.2013, 11.45 Uhr, anberaumt. Der Schuldner hat Antrag auf Restschuldbefreiung gestellt.

-> Restschuldbefreiung… dann könnte Gerd Schwenk ja bald eine neue Firma gründen und weiteren Kunden das Geld aus der Tasche ziehen.. Ohne natürlich die bisherigen Schulden bezahlen zu müssen.

Ich hoffe auf baldige Infos und halte euch auf dem Laufenden!

Gespräch mit Rechtsberater

Da ich rechtsschutzversichert bin und Anspruch auf kostenlose Rechtsberatung habe, wollte ich diese Gelegenheit nutzen und habe Heute mit einem Berater telefoniert.

Nach Schilderung der Sachlage war auch er der Meinung, dass die Einforderung der Schulden über das Formular des Insolvenzverwalters der einzige Weg sei, allerdings natürlich mit wenig Aussicht auf Erfolg.
Auch hat er bestätigt, dass DeinDeal mit den 20% Gutscheinen kulant gehandelt hat (das Mass und die Art der Kulanz bestimmt der Verkäufer, nicht der Kunde) und dass hier, wenn bereits alles an den Partner (Topspeed Racing) bezahlt wurde, keine weiteren Forderungen erbracht werden können.

Den Weg einer Sammelklage könne man versuchen, allerdings sollte man sich davon nicht allzuviel versprechen.

Weil es kein hoher Betrag ist, lohnen sich weitere Schritte kaum, da die Verfahrenskosten einiges höher wären.

Ich schicke daher mal das Formular der Insolvenzverwaltung ab und warte auf Bescheid.

PS. mein aktuelles DeinDeal-Guthaben beträgt nun Fr. 79.60… Ob ich mir davon ein Masshemd kaufe?

Sammelbrief an DeinDeal betr. TopSpeedRacing Gutschein

Am 10. September wurde vom Gründer der Facebook-Gruppe für geschädigte Thierry Schöttli ein Brief im Namen der geschädigten Personen an DeinDeal geschickt:

10. September 2013

TopSpeedRacing

Sehr geehrte Herr Suissa / Locher

Ich möchte mit diesem Brief sehr gerne Kontakt mit ihnen aufnehmen, wie im Titel beschrieben handelt sich es um den Gutschein von TopSpeedRacing

Ich habe kürzlich eine Gruppe erstellt in Facebook um zu sehen wie viele Geschädigte Leute es gibt, die Leute die Pech gehabt haben mit dem Deal von TopSpeedRacing via DeinDeal.ch.

Mittlerweile habe ich auch sehr viele Leute Gefunden, und es hat mich Schockiert was da für

Geschichten hervorgetreten sind die mich persönlich sehr geschockt haben.

Ein kleines Beispiel von einem Betroffenen.

Wirt haben uns einen Traum erfüllen wollen, haben einen halben Tag Porsche GT3 bei

DeinDeal gekauft. Nachdem wir nun dieses Jahr endlich einen Termin buchen konnten und

Bestätigungen von TopSpeedRacing erhalten haben dass alles klappe und soweit gut sei haben wir Hotel am Hockenheimring gebucht und uns gefreut, wie die kleinen Kinder… Termin war am 10.07.2013. Am 26.06.2013 haben wir eine Mail erhalten dass der Termin abgesagt würde . Weitere Infos  folgen … Das Weiterleiten an DeinDeal hat bisher noch gahr nichts Gebracht.

Auch ich selber habe genau das gleiche gehabt, auch schon die Reise inklusive das Hotel gebucht. Und jetzt sitze ich auf den ganzen Kosten.

Ich habe auch von anderen Leuten erfahren das sie sich bei DeinDeal gemeldet haben, die Betroffenen haben jeweils ein Angebot bekommen das DeinDeal gerade mal 20% auf weitere Gutscheine bei DeinDeal bekommen.

Nur wir geben uns damit nicht zufrieden mit den 20% wenn ich sehe was die Leute jeweils bezahlt haben, ich möchte sie bitten mit mir Kontakt aufzunehmen um irgend eine andere Lösung zu finden.

Ich habe echt viele Leute die im Moment eine Gruppe zusammenstellt  um gegen DeinDeal vorzugehen, das heisst genau diese Gruppe macht mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Sammelklage.

Bis jetzt, habe ich aber eine Kleine Gruppe zur Vernunft gebracht, leider nur eine Kleine Gruppe.

Ich habe ihnen noch ein Beispiel von einem Betroffenen beigelegt.

Ich möchte sie doch bitten das wir für diese Kleine Gruppe eine Lösung finden.

Ich werde ihnen die Namen und den dazugehörigen Betrag von den Geschädigten noch in diesem  Brief aufschreiben.

Freundliche Grüsse

Thierry Schöttli

 

DeinDeal antwortete leider wie üblich mit den bereits bekannten Ausreden:

Sehr geehrter Herr Schöttli

Besten Dank für Ihre Kontaktaufnahme. Diese e-Mail wird Sie auch auf dem Postweg noch in Briefform erreichen.

Lassen Sie mich das Wichtigste vorwegnehmen: Ihre negative Erfahrung mit dem TopSpeedRacing-Deal tut mir aufrichtig leid.

Wir bedauern, dass dieser Fall aufgetreten ist. Nicht nur sind wir aufgrund dieser Fälle in eine mediale Spirale geraten, auch haben wir viele unserer Kunden enttäuscht. Trotzdem möchte ich Ihnen folgend die Sachlage aufzeigen.

Im Fall des Konkurses des Anbieters Top Speed Racing haben wir beschlossen, dass wir, aus Kulanz allen geschädigten Kunden unsere Provision von 20% in Form von DeinDeal-Guthaben zurückerstatten werden. Dieses Angebot zur Rückerstattung der Provision machen wir freiwillig, obwohl wir juristisch gesehen nicht dazu verpflichtet wären. Ich verstehe ihr Argument, dass Sie über DeinDeal ein Angebot kaufen und entsprechend von uns erwarten, dass wir für die Einlösung einstehen. Sehen Sie, wir screenen unsere Partner mit einem strengen verfahren, denn selbstverständlich sind wir die Letzten, die einen unzuverlässigen Partner auf unserer Seite wollen. Dies bringt uns verärgerte Kunden und nichts als Schaden. Und wir setzen uns für unsere Kunden so gut wir können ein, wenn es bei einem Deal zu Problemem kommt. Verantwortlich für die Leistungserbringung sind wir dennoch nicht. DeinDeal, die Goodshine AG sind nicht Vertragspartner, wie fälschlicherweise auch in Ihrem Schreiben aufgeführt, sondern Vermittler. Wir bringen auf unserer Plattform Anbieter und Endkonsument zusammen. Wir sind im Bereich des Dealverkaufs eine sogenannte Social Group Buying Plattform. Und dies ist auf unserer Website und Verträgen, bei jedem Deal, klar gekennzeichnet.

Selbstverständlich liegen uns unsere Kunden am Herzen und wir wollen für sie Lösungen, die in diesem konkreten Fall zumindest einen Teil des Schadens und Ärgers vergütet. Und Schaden und Ärger sind unbestritten gross. Doch betrachten wir das ganze Bild: Seit unserem Launch im März 2010 haben wir insgesamt rund 12’000 Deals mit über 5‘000 Partnern/Lieferanten durchgeführt. Von den 5‘000 Partnern sind rund 20 nicht mehr am Markt, bedingt durch einen Konkursfall – u.a. der besagte Fall Top Speed Race. Das sind 0.4% in 3.5 Jahren, wobei in der Schweiz in 2012 auf ca 320’000 (Zahl bestätigen) KMU, 12’000 Konkursverfahren eröffnet wurden, was 3.7% Ausfall in nur einem Jahr sind
(Quelle:http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/news/medienmitteilungen.html?pressID=8751). Das bedeutet dass wir eine 30 Fache tiefere Ausfallsrate haben und das unsere Partner- und Lieferantenwahl sehr gut funktioniert.

Die Rückerstattung unserer Kommission ist wie gesagt freiwillig. DeinDeal ist im Gutscheingeschäft Vermittler. Der Kaufvertrag kommt zwischen Endkunde und dem Partner zustande. Bei der Vermittlung eines Deal-Angebots behält DeinDeal, wie Sie richtig sagen, eine Kommission ein, wie hier im Fall TopSpeedRacing 20%.

Was finanzieren wir mit dieser Kommision? Wir finanzieren vor allem Löhne für die folgenden Bereiche: Sales-Leute (Einholen und Abschliessen der Verträge), Content-Kreation und Planung (Aufschalten des Angebots mit Texten und Bildern), Marketing (Online-Marketing-Budgets Google, Facebook u.a.) und Kundendienst sowie Administration (IT-Plattform, Kreditkartengebühren, Buchhaltung etc.). Sobald ein Angebot auf unserer Plattform verkauft wird, sind alle beschriebenen Kosten, welche grösstenteils aus Löhnen bestehen, bereits angefallen. Deshalb bezahlen wir Ihnen diese Kommission auch in DeinDeal-Gutscheinen zurück.

Unsere Massnahmen und Learnings aus dem Fall:
– Wir erweitern und verbessern unser jetzt schon strenges, 15 Punkte umfassendes Screening von Deal-Anbietern. Die Auswahl wird noch strenger. Denn mit wem wir als Partner zusammenarbeiten, ist ganz entscheidend für das später folgende Kundenerlebnis.
– Wir schaffen die 100% Auszahlungen, die Sie auch ansprechen, an Partner komplett ab. Damit verhindern wir, dass alles Geld schon bei den Partnern ist und wir die Kunden nur unvollständig entschädigen können, wenn mal etwas schief läuft.
– Wir optimieren weiterhin unsere Antwortzeiten und Prozesse im Customer Care. Der Customer Care ist unser direkter Kontakt mit unseren Kunden. Was wir dort abliefern ist unsere Visitenkarte. Und essentiell wichtig für unser Unternehmen.

Ihrer Forderung, Ihnen 100% des Betrages zurückzuerstatten, können wir aus den besagten Gründen leider nicht nachkommen. Ich hoffe auf Ihr Verständnis, dass die angebotenen 20% Rückerstattung bereits das Maximum an Kulanz darstellen. Wenn Sie damit einverstanden sind, werden wir Sie kontinuierlich darüber benachrichtigen, wie wir Ihnen bei der Eingabe der Forderung für das Konkursverfahren gegen Top Speed Racing in Deutschland behilflich sein können.

Freundliche Grüsse,
Adrian Locher

Adrian Locher, B.A. HSG
Founder & COO

 

Schade. Immerhin haben die Geschädigten nun Post vom Insolvenzverwalter erhalten. Da es um sehr viele Gläubiger geht, ist die Aussicht auf Erfolg allerdings sehr gering.

DeinDeal Debakel – TopSpeedRacing insolvent, Geld weg

Seit ein paar Wochen berichten viele Nachrichtenseiten über die umstrittenen Methoden von DeinDeal im Umgang mit ihren Kunden.

Nach dem Sartoriani-Debakel (bilanz.ch berichtete) nun die zweite Pleite.
Diesmal geht es um den Rennsport-Event Organisator TopSpeedRacing, der alle Termine für dieses Jahr abgesagt hat. Das Insolvenzverfahren wird wohl in Kürze eingeleitet.

Da auch ich im Oktober 2011 einen Gutschein bei DeinDeal gekauft und mich auf einen Rennsport-Tag gefreut habe, staunte ich nicht schlecht als ich anfangs dieser Woche diese Mail in meinem Postfach fand:

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

Sie sind bei TopSpeedRacing in den nächsten Wochen für ein Training am Hockenheimring oder Lausitzring eingebucht.

Wir müssen Ihnen leider mitteilen, dass TopSpeedRacing wegen eines Gläubigerantrags unter vorläufiger Insolvenzverwaltung steht (AG Ulm, Az. 1 IN 85/13) und darum derzeit nicht handlungsfähig ist.
Die Insolvenz wurde noch nicht eröffnet und es wird seitens der vorläufigen Insolvenzverwaltung und TopSpeedRacing alles versucht um im Interesse der Kunden und Gläubiger die Zukunft zu klären.

Es ist aber nicht zu vermeiden, dass wir hiermit ALLE anstehenden Termine in diesem Jahr absagen müssen. Das bedauern wir sehr. Wir wissen, dass Sie sich auf das Event gefreut haben und diese Nachricht sehr unerfreulich und ärgerlich ist.

Eine Erstattung Ihres Gutscheins durch TopSpeedRacing ist wegen des vorläufigen Insolvenzverfahrens leider nicht möglich. Falls Sie Ihren Gutschein bei einem Vermittler gekauft haben, so sind diese über die aktuelle Lage ebenfalls informiert.

Ich bitte um Verständnis, wenn wir derzeit keine weiteren Informationen erteilen können und bitte, von entsprechenden Anfragen Abstand zu nehmen. Die Kommunikationsfähigkeit ist sehr eingeschränkt, weil die Mitarbeiter vorsorglich freigestellt wurden.

Die vorläufige Insolvenzverwaltung wird unter dem Aktenzeichen 13/71311 geführt durch die Kanzlei:

((INFOS GELÖSCHT))

Sie werden gebeten, von telefonischen Anfragen dort abzusehen. Als Gläubiger werden Sie nach erfolgter Insolvenzeröffnung angeschrieben.

Mit freundlichen Grüßen
Gerd Schwenk

TopSpeedRacing e.K.
Geislinger Straße 47
89150 Laichingen

Oje. Dabei habe ich doch einen fixen Termin für diesen Oktober vereinbart, und dazu bereits Hotel sowie ein Entspannungspaket in der Nähe gebucht – das alles ist nun abgesagt.

Gut, was macht man in einem solchen Fall? Zuerst erkundigt man sich im Internet, ob es evtl. anderen Kunden auch so geht, und ob es Lösungsvorschläge für eine Rückzahlung gibt.

http://www.tagesangebote.ch/deindeal.html

Ausserdem hat die Handelszeitung bereits über den Fall berichtet:
http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/kunden-von-dein-deal-erneut-ausgebremst-479885
http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/2400-glaeubiger-wollen-geld-von-dein-deal-partner-483168

und auch 20minuten:
http://www.20min.ch/finance/news/story/27310039

der Beobachter:
http://www.beobachter.ch/konsum/kauf-leasing/artikel/gutscheine_geplatzter-bubentraum/
http://www.beobachter.ch/foren/uebersicht/foren/list_post/f/deindeal-anbieter-insolvent-kunden-geprellt/1/#pid190375

In den AGB von DeinDeal steht zwar, dass sie nur als “Vermittler” fungieren und nicht haftbar gemacht werden können, weil ein Vertrag zwischen Kunde und DeinDeal-Partner zustande kommt. Ich sehe es allerdings etwas anders. Jemand hat in einen treffenden Kommentar geschrieben: Wenn man im Einkaufszentrum Milch kauft, und später feststellt dass diese sauer ist, wird man auch nicht zum Bauer geschickt für eine Reklamation.

Natürlich habe ich die Forderung bereits bei der zuständigen Kanzlei geltend gemacht. Das Verfahren ist aber noch nicht eröffnet, und für die Gläubiger sieht es nicht gut aus (2400 Gläubiger warten auf Geld).

Also habe ich DeinDeal kontaktiert – das heisst, ich habe es versucht.
Auf dem Gutschein ist die Adresse “support@deindeal.ch” angegeben. Tja, diese Adresse funktioniert leider nicht mehr. Im automatischen Antwortmail wird man aufgefordert, das Kontaktformular zu verwenden. Habe ich auch gemacht, am Montag, 2. September am Nachmittag.

Da ich nach 24 Stunden noch nichts gehört habe, und ich persönlich der Meinung bin, man sollte zumindest den Erhalt solcher Anfragen binnen 24 Stunden bestätigen, habe ich es nochmals versucht, diesmal an “info@deindeal.ch”. Diese Adresse steht in den AGB von DeinDeal.
Auch hier kam die gleiche Antwortmail, man solle das Kontaktformular benutzen.
Also habe ich am 3. September erneut eine Anfrage über das Kontaktformular geschickt, mit dem Hinweis, noch keine Antwort erhalten zu haben.

Am 4. September Nachmittags (also 48 Stunden nach dem ersten und 24 Stunden nach dem zweiten Mail), habe ich in einem Diskusionsforum gesehen, dass sich ein “David @ deindeal.ch” zum Thema geäussert hat. Also habe ich ihn direkt kontaktiert.

Die Antwort:
“Many thanks for your email.
Since I work on a freelance contract now, I don’t check my email on a
daily base.
For requests please contact David Frei: david.frei@deindeal.ch
Best regards,
David”

Hurra, eine Antwort!

Gut, also schreibe ich die gleiche Mail an david frei. Die Antwort:

“Vielen Dank für deine Email. Ich bin bis zum 9. September nicht im Büro.
Für dringende Fälle steht dir Marie (marie.clermont@deindeal.ch) gerne zur Verfügung.
Beste Grüsse
David”

okay… also arbeitet überhaupt jemand in diesem Laden?
Blieb mir nichts anderes übrig als an marie.clermont zu schreiben.

Die Antwort ist noch ausstehend, ich gehe aber davon aus dass ich mit einer Standardantwort abgefertigt werde.

Übrigens die Facebook-Gruppe für geschädigte:

https://www.facebook.com/groups/634154173261464/?fref=ts

Kann sich DeinDeal so einfach aus der Affäre ziehen?

Vermutlich ja. In vielen Berichten ist nun zu lesen, dass DeinDeal aus Kulanz (müssten sie juristisch gesehen nicht) 20% des Kaufpreises in GUTHABEN auszahlen, wenn man möchte.
In Guthaben? Vielen Dank! Ich kaufe dann also wieder etwas auf DeinDeal mit dem Hintergedanken, dass dieser Deal möglicherweise auch nicht zustande kommt? Un deinDeal verdient erneut daran? Nein danke. Da muss es noch eine andere Lösung geben. Immerhin sind 5% der DeinDeal-Lieferanten bisher konkurs gegangen.

Angeblich haben sie selber ebenfalls noch offene Forderungen über 105’000.- bei TopSpeedRacing – aus einem Darlehen, als der Anbieter einen finanziellen Engpass hatte.
Und immerhin konnten ca. 400 von 4000 verkauften Gutscheinen nicht eingelöst werden.
Wenn jeder Gutschein wie meiner Fr. 398.- gekostet hat, sind das total Fr. 1’592’000 – davon verdient TopSpeedRacing gemäss DeinDeal 80%, also 1’273’600.-. Die übrigen 318’400.- hat DeinDeal an den Deals mit TopSpeedRacing verdient. Üblicherweise verdient DeinDeal 40% an jedem Deal, hier seien aber nur 20% vereinbart worden, so DeinDeal.

Rechnet man nun nur den Betrag der 400 bezahlten, aber nicht eingelösten Gutscheine, bleiben noch 127’360 für die Tasche von Gerd Schwenk, dem Inhaber von TopSpeedRacing, und DeinDeal verdient Fr. 31’840 an den nicht eingelösten Gutscheinen. 31’840.- in Form von Guthaben auszahlen, wenn man total über 318’400.- verdient hat? Das sind gerade mal 10%, und DeinDeal-Gutscheine werden einem doch an jeder Ecke hinterhergeworfen.
Also DeinDeal, überlegt euch doch bitte etwas besseres!

Ich bin gespannt wies weitergeht.
Wenn ich wieder keine Antwort erhalte, versuche ich es telefonisch.

Gerd Schwenk, Inhaber von TopSpeedRacing Quelle: Handelsblatt.com

Gerd Schwenk, Inhaber von TopSpeedRacing
Quelle: Handelsblatt.com